Erste Schritte und Erkenntnisse bezüglich der Möglichkeiten von nPage

Meine erste "Versuchsgalerie" hat mich damit überrascht, dass weder das Foto mit Original-Horizontal-Format noch das für SketchUp  bearbeitete Bild komplett dargestellt werden.

Zum Glück ist das für den späteren Zweck nicht wichtig, denn wenn man per rechtem Mausklick auf das Bild eine Kopie speichert, dann ist die nicht nur komplett, sondern sogar besser als Textur für SketchUp-Modelle geeignet als das Original (wegen der Komprimierung, die nPage automatisch vornimmt).

Wer noch nie etwas über Google-Sketchup gehört hat, der kann bei Youtube schon gute Tutorials finden - allerdings von Profis gemacht, sodass sie für Anfänger fast nur dazu taugen, zu zeigen, was mit SketchUp möglich ist. Hauptgrund für eigene Tutorials ist der Umstand, dass die verschiedenen Versionen von SketchUp sehr unterschiedliche Menüs haben. Später werde ich hier Links zu Tutorials nennen, die ich auch brauchbar für Anfänger  halte. Vielleicht gelingt mir ja selbst mal so ein Tutorial. Erste eigene Versuche machen bescheiden und fördern den Respekt vor den schon vorhandenen (auch deutschsprachigen) Werken. Den "Rat" der SketchUp-Crew, statt Eigenkonstruktionen sich doch einfach im SketchUp-Warehouse zu bedienen halte ich  - mit Verlaub - für zu amerikanisch.

 

Nun das erste mit SketchUp erstellte Modell, bzw. eine Abbildung davon und darunter das Foto des Vorbildes. Jede Kirche der Umgebung des Hallstättersees hat ein charakteristisches Dach, insbesondere natürlich die katholischen Kirchen, u.a. deshalb, weil sie viel älter sind als die evangelischen Kirchen.

Das Beispiel zeigt die Kirche St. Agatha im gleichnamigen Ortsteil von Bad Goisern. Vorläufig nur das Dach und der Kirchenglocken-Raum . Bei genauem Hinschauen ist erkennbar, dass jede der 8 Seiten wegen der unterschiedlichen Witterungseinflüsse anders ausschaut. Ob der Nordwind das Fenster (im Bild rechts) eingedrückt hat oder ob es zwecks besserer Beschallung absichtlich offen ist, weiß ich nicht, es ist aber ein guter Grund, nicht alle Seiten aus Bequemlichkeit mit der selben Textur zu versehen. Das heißt aber, dass jede Seite zunächst mal fotografiert werden muss.

Auf der Seite mit den Neuigkeiten (9.Juni 2014) ist der Hauptteil des Zwiebeldaches jetzt mit Originaltextur zu sehen.

 

Die schöne Patina der Original-Dachschindeln lässt sich nur recht mühsam nachahmen, aber auch die dem Foto nachgebildete Form des Daches  war ja zunächst nur provisorisch.

So sah dann als grober erster Entwurf das Modell in Google-Earth aus. Das Teil (Glockenraum) unter dem Turmdach ist im Gegensatz zu diesem mit eigener, echter Fototextur belegt, die aber noch bearbeitet werden muss.

Dass ich hier mit dem Dach angefangen habe ist typisch für mich. Besser ist natürlich immer, mit den von Google-Earth vorgegebenen Grundrissen zu beginnen. Es sei denn, man hat die original Baumaße.

Die Wandteile mit den Zifferblättern sind sich sehr ähnlich. Da ändere ich mal erst was, wenn ich Texturen ohne Schatten habe. Google-Earth generiert auf Wunsch sehr korrekt Gebäudeschatten je nach Sonnenstand. Da stören unveränderliche Schatten natürlich. Hier also ein Screenshot aus Google-Earth vom "Baufortschritt":

 

 Das Dach hat jetzt seine endgültige Form dank einer Aufnahme ohne perspektivische Verzerrung, die ich in Dachhöhe vom Arikogel aus gemacht habe. Als nächste Fortsetzung kommt dann eventuell das Tutorial über die Herstellung solcher Zwiebeldächer. Der Turm ist im Verhältnis zum Kirchenschiff noch etwas zu groß, die Größenverhältnisse der einzelnen Teile (Dach, Glockenraum und Uhr-Gehäuse) stimmen aber, da ihre Proportionen sich aus den Fototexturen fast zwangsläufig ergeben.

Die beiden Zwiebelteile sind jetzt fertig. Kreuz und Kupferblechteile ebenfalls. Fraglich ist noch das Unterteil über dem Glockenturm wegen der Texturierung.

Für das Dachteil zwischen Zwiebeldach und Glockenturm brauche ich noch bessere Texturen.                                                                                                                                                                  

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